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Glas schneiden

Vor dem Glasschneiden werden die Schablonen auf das Glas übertragen. Die Schablonen werden auf den Teil der Glasplatte oder des Glasstücks gelegt, der ausgeschnitten werden soll. Mit einem wasserfesten Folienstift (Strichstärke S oder F) werden die Schablonen auf das Glas übertragen. Anschließend werden mit Glasschneider, Dreipunktzange und/oder Kröselzange die einzelnen Glasteile ausgeschnitten und bearbeitet.
Auch beim Glasschneiden gilt; „Übung macht den Meister“. Versuchen Sie es zunächst mit 3 mm dickem Fensterglas (Bruch- oder Abfall). Besorgen Sie sich eine rutschfeste Unterlage
Wie hält man den Glasschneider? Im Grunde muss das jeder für sich selbst herausfinden. Man kann den Glasschneider zwischen Daumen und Zeigefinger oder zwischen Zeige- und Mittelfinger halten. Zum Anritzen bewegt man den Glasschneider vom Körper weg oder zum Körper hin. In der Regel führe ich bei Bögen oder Rundungen den Glasschneider vom Körper weg. Für gerade Schnitte, bei denen ich einen Glaserwinkel oder ein Lineal verwende, ziehe ich den Glasschneider zum Körper hin. Je nachdem, wie dick das Glas ist, muss man beim Ritzen mehr oder weniger andrücken. Die nötige Andruckstärke hängt auch von der Beschaffenheit des Glas ab, so lassen sich zum Beispiel rote Gläser nur mit mehr Druck anritzen. Um die anschließende Schleifarbeit zu minimieren fährt man mit dem Glasschneider auf oder noch besser an den Innenseite der Linien entlang. Wird der Schnitt gut ausgeführt, ist auf dem Glas nur eine dünne Ritzlinie zu sehen die nicht mehr korrigiert werden darf. Doppelte Linien lassen das Glas nicht richtig brechen. Eine Korrektur würde auch dem Stahlrädchen des Glasschneiders schaden. Probieren Sie gleichmäßig und ohne abzusetzen den Schnitt auszuführen. Platzen Glasteilchen oder Glassplitter ab, so drücken Sie zu fest und der Schneiddruck sollte so lange vermindert werden, bis keine Splitter mehr abplatzen. Verschiedene Gläser vertragen keinen Überdruck, deshalb sollten die abplatzenden Glassplitter ernst genommen und der Schneiddruck sofort reduziert werden.
Die ausgeschnittenen Glasteile sollten den Formen der Schablonen in etwa entsprechen. Um Deckungsgleichheit zu erzielen, werden die Glasteile anschließend mit der Glasschleifmaschine bearbeitet.
Das Anritzen mit dem Glasschneider erfolgt auf oder an der Innenseite der Linie.
Mit Hilfsschnitten wird das Schneiden von Kurven erleichtert. Mit mehreren Hilfslinien nähert man sich der gewünschten Linie. Mit der Kröselzange werden die einzelnen Glasstreifen heraus gebrochen. Das Bild zeigt die Anzahl der nötigen Schnitte.
weiter mit Glas schleifen
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Glas schneiden

Vor dem Glasschneiden werden die Schablonen auf das Glas übertragen. Die Schablonen werden auf den Teil der Glasplatte oder des Glasstücks gelegt, der ausgeschnitten werden soll. Mit einem wasserfesten Folienstift (Strichstärke S oder F) werden die Schablonen auf das Glas übertragen. Anschließend werden mit Glasschneider, Dreipunktzange und/oder Kröselzange die einzelnen Glasteile ausgeschnitten und bearbeitet.
Auch beim Glasschneiden gilt; „Übung macht den Meister“. Versuchen Sie es zunächst mit 3 mm dickem Fensterglas (Bruch- oder Abfall). Besorgen Sie sich eine rutschfeste Unterlage
Wie hält man den Glasschneider? Im Grunde muss das jeder für sich selbst herausfinden. Man kann den Glasschneider zwischen Daumen und Zeigefinger oder zwischen Zeige- und Mittelfinger halten. Zum Anritzen bewegt man den Glasschneider vom Körper weg oder zum Körper hin. In der Regel führe ich bei Bögen oder Rundungen den Glasschneider vom Körper weg. Für gerade Schnitte, bei denen ich einen Glaserwinkel oder ein Lineal verwende, ziehe ich den Glasschneider zum Körper hin. Je nachdem, wie dick das Glas ist, muss man beim Ritzen mehr oder weniger andrücken. Die nötige Andruckstärke hängt auch von der Beschaffenheit des Glas ab, so lassen sich zum Beispiel rote Gläser nur mit mehr Druck anritzen. Um die anschließende Schleifarbeit zu minimieren fährt man mit dem Glasschneider auf oder noch besser an den Innenseite der Linien entlang. Wird der Schnitt gut ausgeführt, ist auf dem Glas nur eine dünne Ritzlinie zu sehen die nicht mehr korrigiert werden darf. Doppelte Linien lassen das Glas nicht richtig brechen. Eine Korrektur würde auch dem Stahlrädchen des Glasschneiders schaden. Probieren Sie gleichmäßig und ohne abzusetzen den Schnitt auszuführen. Platzen Glasteilchen oder Glassplitter ab, so drücken Sie zu fest und der Schneiddruck sollte so lange vermindert werden, bis keine Splitter mehr abplatzen. Verschiedene Gläser vertragen keinen Überdruck, deshalb sollten die abplatzenden Glassplitter ernst genommen und der Schneiddruck sofort reduziert werden.
Das Anritzen mit dem Glasschneider erfolgt auf oder an der Innenseite der Linie.
Mit Hilfsschnitten wird das Schneiden von Kurven erleichtert. Mit mehreren Hilfslinien nähert man sich der gewünschten Linie. Mit der Kröselzange werden die einzelnen Glasstreifen heraus gebrochen. Das Bild zeigt die Anzahl der nötigen Schnitte.
Die ausgeschnittenen Glasteile sollten den Formen der Schablonen in etwa entsprechen. Um Deckungsgleichheit zu erzielen, werden die Glasteile anschließend mit der Glasschleifmaschine bearbeitet.
weiter mit Glas schleifen